Hin und weg

Im Werkraum angekommen wurden wir von schleifenden und malenden Schülern empfangen. Herr Kleuker und Herr Reiner leiten das Projekt, in dem sich alles um das Bauen eines Bumerangs dreht. Sie wollten den Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge sieben und acht die Arbeit mit Holz näherbringen. Alle sind mit Spaß bei der Sache und hoffen, dass der eigene Bumerang der beste sein wird. 

An den nächsten beiden Tagen lackieren und bemalen sie ihre Werke.

von Laura, Jenny und Patrick

Astronaut zu sein ist anstrengend

Fitness, Spaß und Ernährung sind die Themen, um die sich das von Herrn Tups ins Leben gerufene Projekt dreht. Er möchte zusammen mit Frau Oberle den Schülerinnen und Schülern einen gesunden und sportlichen Lebensstil näherbringen.

Die Schüler bekommen Übungen gezeigt, die sie ohne Geräte und somit auch zu Hause machen können.

Wie effektiv diese Übungen sind, davon konnten wir uns heute an Tag 2 überzeugen. In der Jo-Wiese wurde trotz Muskelkater von den gestrigen Übungen mit Spaß an die Sache rangegangen. Durch das Wasser sollten die Schülerinnen und Schüler die Schwerelosigkeit des Alls näher kennenlernen und konnten sich in Gruppenwettkämpfen messen, der Spaß jedoch steht weiterhin im Vordergrund, was an der Einstellung der Schüler deutlich zu merken war.

Auch am dritten Tag waren wir nochmal bei den Sportlern, um uns einen Eindruck zu verschaffen, wie ein richtiges Work-Out aussieht. Mit 10 Übungen haben sie angefangen, diese in mehreren Wiederholungen. Danach kam dann das Anstrengendste: Tabata. Diese neue Art des Work-Outs ist gerade total im Trend und verbrennt ordentlich Kalorien. Zwischen diesen beiden Einheiten machten sie noch einmal Koordinationsübungen um etwas Energie zu tanken.
Auch die Lehrer Herr Tups und Frau Oberle zeigten vollen Körpereinsatz: beide machten alle Übungen mit und waren am Ende genauso fertig und zufrieden wie die Schülerinnen und Schüler

von Laura, Jenny und Patrick

Mondlandschaft zum Anfassen

„Den Mond kann man Tag und Nacht aus der Ferne betrachten, doch ich wollte ihn für meine Schülerinnen und Schüler antastbar machen.“ Frau Dr. Nordsiek möchte mit ihrem Projekt „Erstellung von Mondlandschaften“ die Struktur der Mondoberfläche den Interessenten nahebringen. Um eine Kraterlandschaft zu erstellen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Sand, Steinen und Kleister.

Victor aus der sechsten Klasse hat sich für dieses Projekt entschieden, da er gerne bastelt und Interesse an der Mondstruktur hat. Die Arbeit mit Frau Nordsiek macht ihm Spaß und er freut sich auf die nächsten Tage, wenn es in den Werkraum geht. Wir sind gespannt, wie die fertigen Ergebnisse am Freitag aussehen.

von Stina und Jette

Das Monderlebnis in Filmen erleben

Filme ansehen, Interviews gucken und Dokumentationen analysieren. Unter diesem Motto steht das Projekt Nr. 45 „Die Mondlandung im Film“ unter der Leitung von Herrn Dr. Fehr.
Am Donnerstagmorgen haben sie mit dem Weltraum-Thriller „Gravity“ angefangen und wurden danach mit zahlreichen Dokumentationen durch den Tag geführt. Für die Schüler war es sehr interessant, die Geschichte der Apollo 13 am vorherigen Tag kennenzulernen und ebenfalls andere Sichtweisen durch die Bücher zu erfahren. Außerdem bekommen sie durch Herrn Dr. Fehr einen noch genaueren Einblick, da er die Mondlandung selbst mitbekommen hat und es vieles gibt, was er den Schülern erzählen kann. Das Lernen der Geschichte wird kreativ gestaltet. So bekommen die 10. und 11. Klässler sogar Musik der damaligen Zeit zu hören, welche durch dieses berühmte Erlebnis beeinflusst worden ist. Die Schüler erwarten sich von diesem Projekt ein paar spannende und historische Tage, in denen sie vieles lernen.

von Larissa, Paula, Marie und Mariella

Bionik in der Welt der Lebewesen

„Wir wollen etwas über Bionik lernen.“ Dies war einer der ersten Sätze, die die Schüler in der Projektgruppe von Herrn Eichhoff gesagt haben. Die sehr interessierten Schüler aus dieser Gruppe experimentierten zuerst mit Blättern und andere Sachen aus der Natur, um zu schauen, wie Wasser von den Blättern abperlt.

Herr Eichhoff wollte den Schülern die Lebewesen näherbringen. Dies ist einer der Gründe, warum er diese Gruppe leiten wollte. Am Freitag sind weitere Experimente  geplant.

von David, Joel und Jonas

Mit Astronauten ins Weltall

Mit den beiden Lehrern Frau Michel und Frau Petersen erforschen einige Schüler der 5. und 6. Klassen den Übergang von der Erde zum Weltall. Unter dem Thema „Mit Astronauten ins Weltall“ untersuchte die Gruppe das Rückstoßprinzip mit Hilfe von Modellraketen, welche am ersten Tag der Projektwoche gebaut wurden. Als Materialien dienten Flaschen, aufgeschnittene Tennisbälle sowie Klebeband. Die Sc
hüler freuen sich darauf am zweiten Tag die Raketen in der Jo-Wiese steigen zu lassen, um zu sehen, wie hoch sie in die Luft fliegen. Einige Teilnehmer erzählten uns begeistert, wie sie bereits die Schwerelosigkeit in einem gewöhnlichen Aufzug nachgewiesen haben. Sie stellten sich dazu auf eine Waage  und beobachteten die Gewichtsveränderungen während der Fahrt.
Außerdem testeten sie sich schon selbst, ob sie als Astronaut im All geeignet wären.

von Marit, Verena und Mika

Die Jagd nach der Vergangenheit

Die geschichtsinteressierten Schüler lernen bei Herrn Memmert und Herrn Leesch im Projekt „Aufbrüche, Lebensläufe Josephiner“ etwas über Juden in Hildesheim und insbesondere jüdischer Schüler, die am Josephinum unterrichtet wurden.

Die Schüler analysieren alte Biografien der jüdischen Schüler, die sie im Archiv der Schule gefunden haben. Die älteste Akte stammte aus dem Jahr 1868 und sah dementsprechend auch so aus.

Das Ziel ist es herauszufinden, was aus den Schülern geworden ist und was sie in ihrem weiteren Leben noch gemacht haben, nachdem sie unsere Schule verlassen haben.

von Amy, Eleen, Katharina und Lauritz

Und dann macht es „Peng“

Im Projekt „Chemische Showexperimente“, geleitet von Herrn Dr. Rötering, lernen die Schüler neue chemische Versuche, wie z.B. die Wasserstoffbüchse oder die Zebramischung. Durch die heftigen Reaktionen und der von den Schülern ausgewählten Musik werden die Experimente showtauglich gemacht, so wie die Mondlandung häufig in den Medien inszeniert wird.

Den Schülern gefällt das Projekt, da ihnen viel Freiheit gegeben wird und sie ohne Druck neue Erfahrungen in der Chemie sammeln können.

von Ariane, Carla, Julia und Philine

Raumfahrt und Frauen, geht das?

In dem Projekt „Hidden Figures- Filmanalyse“, geleitet von Herrn Beste, analysieren die Schüler den Film „Hidden Figures“. In diesem Film geht es um Rassentrennung und die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, in dem drei dunkelhäutige Mathematikerinnen für ihre Leistungen bei der NASA keine Anerkennung bekommen haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass John Glenns Erdumrundung in einem Raumschiff im Jahr 1962 erfolgreich und sicher verlaufen ist.

Die Schüler überprüfen die Quellen und vergleichen die Probleme mit der heutigen Zeit. Besonders interessiert sind die Schüler an der Entwicklung der gesellschaftlichen Umgangsformen zwischen den Rassen und die Geschlechtergleichheit.

von Amy, Eleen, Katharina und Lauritz

Weltraumgangs

Zwei komplett unterschiedliche Gangs bekriegen sich mitten im Weltraum um einen Planeten. So in etwa kann man sich das Projekt von Frau Schölpen, Frau Lübs und Herrn Franke vorstellen. Sie bauen aktuell noch die Masken und Waffen, um sich gegen die jeweils andere Partei verteidigen zu können.

Als Grundlage benutzten sie Romeo und Julia oder die West Side Story. Für Freitag ist dann ein Rollenspiel mit Fotoshooting angesetzt. Das Ziel der Projekttage ist, das gesammelte Wissen auf die Zukunft zu übertragen.

von David, Joel und Jonas